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Was ist ein TfP Shooting?

Die Bezeichnung TfP steht für Time for Prints, dies ist eine Vereinbarung zwischen dem Fotomodel und dem Fotografen. Diese Vereinbarung sieht vor, dass ein Model nicht entgeltlich für die Arbeitsleitung entlohnt wird sondern durch Abzüge der entstandenen Aufnahmen. Diese wurden klassischerweise als Papierabzüge von dem Fotografen weitergegeben, heutzutage bekommt das Fotomodel die Abzüge jedoch immer häufiger in digitaler Form (z.B. auf CD).

Shootings auf TfP Basis finden sowohl auf Amateurebene als auch im professionellen Bereich statt.

Shootings auf TfP Basis sind für dich als Model kostenlos auch der Fotograf muss nicht zahlen.
Beide Parteien sind daran interessiert tolle Bilder entstehen zu lassen und tragen anfallende Kosten (Anfahrt, Ausrüstung, Outfits oder Makeup) selbst.
Das Model kann die Ergebnisse für sich nutzen.
Gerade für Einsteiger-Models sind TfP Shootings eine tolle Möglichkeit Shooting-Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig gute Bilder zu bekommen.

Fotografen können die Möglichkeit nutzen, etwas experimenteller zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, oder für ihr eigenes Portfolio.


Aus einem TFP-Shooting

 

 

Worauf solltest du bei Shootings auf TFP Basis achten?

 

1.    Auswahl des Fotografen und der Location

Bei der Auswahl des Fotografen solltest du das von ihm zur Verfügung gestellt Bildmaterial begutachten. Ein professioneller Fotograf besitzt heutzutage immer eine Internetpräsenz, bestenfalls einer eigenen Webseite. Die Aufnahmen geben euch einen ersten Eindruck, wie der Fotograf arbeitet. Die Bilder sollten aufgenommen worden sein, und nicht allzu stark bearbeitet wirken. Natürlich ist das alles Geschmackssache, aber gerade als Model sind natürliche Bilder von euch ein guter Einstieg.

Die Location sollte so gewählt sein, dass du dich damit wohlfühlst. Wenn es das erste gemeinsame Shooting ist könnt ihr auch gerne eine(n) Freund(in) mitnehmen.
Da ist euch niemand böse, nur ihr solltet es vorher Anmelden und mit dem Fotografen klären.



2.    Vorbereitung

Mal kurz wie man sich am besten auf das gemeinsame TFP Shooting vorbereitet. An sich gibt es hier nur ein paar Sachen zu beachten. Generell ist es wichtig, dass alle Rahmendaten im Vorfeld geklärt worden sind. Das bedeutet genauer Ort, feste Uhrzeit und natürlich eine vorherige Absprache wie das Shooting ungefähr ablaufen soll. An diesem Punkt ist es wichtig, dass beide Parteien ihre Wünsche mitteilen. Und dem entsprechend auch was das Model NICHT möchte.
Bezüglich des Stylings kommt es darauf an ob eine Visagistin bereit steht oder nicht. Eine Visagistin welche euch vor Ort stylt ist nicht immer gegeben. Falls nicht, sollte mit dem Fotografen abgesprochen werden wie das Makeup und die Haare aussehen sollen. Wenn eine Visagistin euch vor Ort schick macht am besten total ungestylt zum Shooting erscheinen. ;)



3.    Vertrag

Achtet darauf, dass der Fotograf einen Vertrag mit euch aufsetzt. Falls dies nicht der Fall sein sollte, sprecht den Fotografen aktiv im Vorfeld darauf an. Bei so gut wie allen TFP Shootings werden im Vorfeld oder nach dem Shooting ein Vertrag aufgesetzt.

Auch aus einem TFP-Shooting

 

TFP Shooting Bildrechte – Urheberschaft und das Recht am entstandenen Bild

1.    Bildrechte Model

Das Recht des Models zur Nutzung der entstandenen Bilder sollten im Umfang vertraglich geregelt werden. Der Fotograf bleibt die ganze Zeit über Urheber und verteilt lediglich Nutzungsrechte an das Model. Üblich ist es die Nutzung des Models zum Zweck der Eigenwerbung zu gestatten. Das bedeutet praktisch du darfst die Bilder für deine Zwecke nutzen.
Die beinhaltet zum Beispiel die Veröffentlichung auf Social Media Plattformen. Des Weiteren kannst du die Bilder mit in deine Sedcard aufnehmen oder dich mit dem entstandenen Bildmaterial direkt für Agenturen o.ä. bewerben.
Möchtest du die Bilder über diese Zwecke hinaus nutzen kläre das im Vorfeld direkt mit dem Fotografen ab. Achtet bei der Nutzung der Bilder auch darauf, den Namen des Fotografen deutlich zu erwähnen.
Wichtig und nicht zu vergessen: Wenn du noch Minderjährig bist, so wird der Vertrag erst mit Unterschrift eines Elternteils und des Models wirksam.


2.    Urheberrechte Fotograf

Der Fotograf hat die Bilder „geschaffen“ und besitzt demnach auch die Urheberrechte an den Ergebnissen. Genau wie das Model hat auch der Fotograf Rechte an der Nutzung der Bilder.
Wichtig ist hier die vertragliche Regelung, welche die Nutzung des Fotografen im Umfang bestimmt. So sollte sowohl vereinbart werden in welchem Kontext die Bilder veröffentlicht werden dürfen und über welches Medium.
Je genauer der Umfang der Nutzung beschrieben wird desto weniger Streit kann es im Nachhinein zwischen euch und dem Fotografen geben. So wie du hat auch der Fotograf Interesse die Bilder als Eigenwerbung zu nutzen, das bedeutet, dass er die Fotos z.B. auch auf der eigenen Homepage veröffentlicht.
Ausgeschlossen ist in der Regel die kommerzielle Nutzung durch den Fotografen.

Beispiele für eine kommerzielle Nutzung: Du findest dich auf: einem Plakat von H&M, einem Flyer der Disco aus dem Nachbarort oder Kunst Drucke auf Ebay zum an die Wand hängen.

Weitere Aufnahme bei einem TFP Shooting

 

Wichtig: Wenn der Fotograf unbekannt ist, sich im Internet nichts über ihn recherchieren lässt (Webseite, Impressum etc.), oder wenn du von Anfang an ein mulmiges Gefühl hast, solltest du als Model auf ein Shooting verzichten. Wenn du es gar nicht lassen kannst und trotzdem unbedingt mit ihm shooten willst, dann nimm jemanden mit. Wenn du angekommen bist und das ungute Gefühl weg ist, solltest du die Begleitperson zum Kaffeetrinken schicken.



Hier ein Beispiel Bild, Belichtung Begleitperson Handylicht



Ich behalte mir das Recht vor, das Shooting sofort abzubrechen und die Begleitperson aus den Räumlichkeiten zu "werfen" sollte diese folgende Dinge tun:

Das Shooting stören
Eifersuchtszenen hinlegen
Eine eigene Kamera/Handy mitbringen und wärend MEINES Shootings anfangen dort Fotos zu machen

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